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Getreide

Ist Getreide im Katzenfutter unnatürlich?

Die Zubereitung ist entscheidend für die Getreideverträglichkeit

Die im Getreide enthaltene Stärke ist für Katzen gut verwertbar, wenn sie aufgeschlossen ist. Entscheidend ist deswegen, dass das Getreide in der Tiernahrung so zubereitet wird, dass Katzen es gut verdauen können. Moderne Herstellungsverfahren, wie die Extrusion von Trockennahrung, die bei Royal Canin eingesetzt wird, sorgen dafür, dass die Proteine und Kohlenhydrate in der Nahrung hervorragend verdaulich und leicht verwertbar für Katzen sind.

Getreide – der Energielieferant für Katzen

Die im Getreide enthaltenen Kohlenhydrate liefern Stärke und spielen eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung von Katzen. Vor allem für Tiere in Belastungssituationen, wie säugende, ist die schnell zur Verfügung stehende Energie entscheidend. Als Kohlenhydratquellen werden in handelsüblichen Nahrungen neben Getreide auch Rohstoffe wie Kartoffeln oder Tapioka eingesetzt
Quellenangabe
www.was-braucht-mein-tier.de

Diffobook, Seite 19, Loup gris * Diffobook Seite 43 Entwicklung des Fötus *  Getreide, Mehl und Brot * Quellen im Ordner Quellen/Getreide, The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet, Erik Axelsson et al, N AT U R E | V O L 4 9 5 | 2 1 M A R C H 2 0 1 3 * Dogs: A New Understanding of Canine Origin, Behavior and Evolution, Ray Coppinger (Buch) * Origins of domestic dog in Southern East Asia is supported by analysis of Y-chromosome DNA, Z-L Ding et al., Heredity (2012) 108, 507–514 * Genome Sequencing Highlights the Dynamic Early History of Dogs, Adam H. Freedman et al., PLOS Genetics | www.plosgenetics.org | 1 January 2014 | Volume 10 | Issue 1 | e1004016


Ist Weizen in Katzenfutter schlecht?

Die Frage nach der Notwendigkeit von Weizen in Tiernahrung verunsichert viele Hunde- und Katzenbesitzer. Dabei ist Weizen einer der wichtigsten Energielieferanten für Ihr Tier.

In jedem einzelnen Weizenkorn stecken Energie und Nährstoffe, die Hunde und Katzen brauchen: Hochverdauliche Proteine, hochwertige Fette, Fasern als Ballaststoffe, lebensnotwendige Mineralstoffe und Vitamine, vor allem aber energieliefernde Kohlenhydrate in Form von Stärke. Ein besonders schonender Herstellungsprozess ermöglicht es, das Weizenkorn so aufzuschließen, dass es Hunden und Katzen alle Nährstoffe in leicht verdaulicher Qualität zur Verfügung stellt.

Wichtige Nährstoffe im Weizen:

  1. Energielieferant: Weizen beinhaltet Stärke, die in aufgeschlossener Form ein hervorragender Energielieferant für Ihr Tier ist.
  2. Hochverdauliche Proteine: Royal Canin verwendet Weizengluten mit einer extrem hohen Verdaulichkeit. Dadurch kann Ihr Tier die Proteine leichter aufnehmen. Proteine sind unter anderem wichtig für den Muskelaufbau, das Immunsystem und das Fell des Tieres.
  3. Lebensnotwendige Aminosäuren: Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Weizengluten enthält alle 10 für Hunde und Katzen essenziellen Aminosäuren und ist hinsichtlich dieser Zusammensetzung sehr konstant in seiner Qualität. In Kombination mit tierischen Proteinen ergibt sich das ideale Aminosäureprofil für Hunde und Katzen.
  4. Hochwertige Fette und Vitamine: Der Weizenkeim enthält hochwertiges pflanzliches Öl mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Weizenkeimöl ist das Pflanzenöl mit dem höchsten Vitamin E-Gehalt.

Das sagt der Experte

"Aus tiermedizinischer Sicht spricht nichts gegen die Verwendung von Weizen in der Ernährung von Hunden und Katzen. In gut aufgeschlossener Form können sie die Kohlenhydrate sehr gut als Energiequelle nutzen. Das Weizenprotein ist nicht nur besser verdaulich als viele tierische Eiweißträger, sondern deckt in Kombination mit ihnen den Aminosäurebedarf von Hunden und Katzen ideal ab."
Dr. Claudia Rade - Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik

Weizen – Rohstoff mit Zukunft

Um eine gleichbleibend hohe Qualität von Hunde- und Katzennahrung zu gewährleisten, ist es wichtig auf Rohstoffe zu setzen, die auch in Zukunft in ausreichender Menge und hervorragender Qualität verfügbar sind. Weizen ist ein solcher Rohstoff und wird in Zukunft als Lieferant von Energie und Proteinen eine zunehmend wichtigere Rolle spielen.
Quellenangabe
www.was-braucht-mein-tier.de

Diffobook Weizenkorn Seite 129, Ernährung des Hundes, Helmut Meyer, Jürgen Zentek, 6. Auflage, 4.2.1., Seite 58, The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet, Erik Axelsson et al, N AT U R E | V O L 4 9 5 | 2 1 M A R C H 2 0 1 3, Genome Sequencing Highlights the Dynamic Early History of Dogs, Adam H. Freedman et al., PLOS Genetics | www.plosgenetics.org | 1 January 2014 | Volume 10 | Issue 1 | e1004016


Ist Mais ungesund für Tiere?

Mais ist in der Tierernährung ein Alleskönner und trägt als besonders energiereiche Getreidesorte einen wichtigen Teil zur Gesundheit von Hunden und Katzen bei.

Jeder Bestandteil eines einzelnen Maiskorns erfüllt eine ganz individuelle Aufgabe: Der Keimling des Maiskorns enthält wertvolles Maiskeimöl, das u.a. reich an der für Hunde und Katzen lebenswichtige Omega-6-Fettsäure Linolsäure ist. Im Mehlkörper sind neben Stärke hochwertige Proteine mit vielen essenziellen Aminosäuren enthalten. Sie können in Kombination mit anderen Proteinquellen das Aminosäureprofil einer Nahrung optimieren. Das Maismehl stellt Stärke bereit, die Hunden und Katzen als Energielieferant dient. Außerdem enthalten die äußeren Schichten des Maiskorns zusätzlich verdauungsunterstützende Fasern.

Besonders wertvoll wird Mais jedoch durch einen im Vergleich zu anderen Getreidearten und Fleisch geringen Phosphorgehalt. Dadurch wird besonders die Gesundheit von älteren Tieren unterstützt, da so die Nieren entlastet werden.

Das sagt der Experte

"Besonders ältere Tiere und Tiere mit Nierenerkrankungen profitieren von maishaltiger Nahrung: Durch den niedrigen Phosphorgehalt werden die Nieren entlastet."
Dr. Claudia Rade - Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik

Mais – auf die Verarbeitung kommt es an

Der in den Royal Canin Produkten verwendete Mais ist von bester Qualität: sehr fein gemahlen und im Herstellungsprozess schonend aufgeschlossen. So sind die enthaltenen Nährstoffe für Hunden und Katzen optimal verwertbar und gleichzeitig hoch verdaulich. Mais ist deshalb kaum durch andere Rohstoffe zu ersetzen.
Quellenangabe
www.was-braucht-mein-tier.de

Souci, Fachmann, Kraut, Die Zusammensetzung der Lebensmittel, Nährtwerttabellen, 7. Auflage, 2008, Nutritional Sustainability of Pet Foods, Kelly S. Swanson et al., American Society for Nutrition. Adv. Nutr. 4: 141–150, 2013; doi:10.3945/an.112.003335, Bild Nachhaltige-ernährung (Ordner Weizen) , Abbildung Nährstofffibel Seite 16, Seite 18 oben links, Seite 32


Mehr Allergien bei Haustieren durch Weizen im Futter?

Allergische Reaktionen können bei Tieren wie bei Menschen in unterschiedlicher Form und Ausprägung auftreten. Es scheint, als ob Allergien zunehmend auf dem Vormarsch sind, wobei dieser Trend jedoch nicht mit harten Zahlen zu belegen ist. Diskutiert werden die Ursachen: handelt es sich tatsächlich um eine echte Zunahme der allergischen Erkrankungen? Oder sind einfach die diagnostischen Möglichkeiten besser geworden? Und wenn es wirklich mehr Allergien gibt, was ist die Ursache? Fakt ist: bei Hunden und Katzen ist das Futter nur die dritthäufigste Allergieursache nach Flöhen und Umweltallergenen wie Hausstaub und Pollen.

Allergien sind eine „übertriebene“ Reaktion des Immunsystems auf einen an sich harmlosen Reiz, also eine sehr individuelle Geschichte: Sie betreffen immer ein einzelnes Tier und sind nicht ansteckend. Was für den einen Allergiepatienten hochallergen wirkt, kann für den nächsten vollkommen unproblematisch sein. Sie müssen deswegen als innere Erkrankung des Tieres angesehen werden, nicht als schädliche Wirkung z.B. des Futters. Der Auslöser für eine allergische Reaktion auf Futtermittel ist bei Hunden und Katzen immer ein in der Nahrung enthaltenes Protein (Eiweiß). Weizen enthält das Protein Gluten. Deswegen kann auch Weizen zu einer allergischen Reaktion führen.

Es gibt zwar Hinweise darauf, dass die allergischen Reaktionen auf Tiernahrung bei Hunden und Katzen in den letzten Jahren zugenommen haben, aber eine Erklärung oder „harte Zahlen“ dazu gibt es nicht. Es gilt nach wie vor: Eine echte Futtermittelallergie ist ein seltenes Ereignis. Während Gluten-Unverträglichkeit (Zöliaki, eine chronische Erkrankung des Dünndarms) bei Menschen relativ häufig auftritt (etwa einer von 300 Menschen ist betroffen), kommt diese Erkrankung bei Hunden und Katzen so gut wie nicht mehr vor, seit die genetisch bedingte Form beim Irish Setter getilgt werden konnte. Eine glutenfreie Ernährung von Hunden und Katzen ist daher weder notwendig noch sinnvoll, solange kein eindeutiger Allergie-Befund vorliegt.

Wie auch bei Menschen sind Allergien bei Haustieren höchst individuell und treten bei Hunden und Katzen nicht immer in gleicher Form und Ausprägung auf. Häufig kann daher nur eine Verdachtsdiagnose gestellt werden. Die einzige Möglichkeit, einen Nahrungsbestandteil sicher als Auslöser für eine allergische Reaktion zu identifizieren, ist eine Ausschlussdiät über mindestens 10-12 Wochen und die anschließende Provokation durch die Gabe des kritischen Futtermittels mit positivem Ergebnis (Wiederauftreten der Symptome).

Das sagt der Experte

"Auslöser für Allergien gegen Tiernahrung sind fast immer in der Nahrung enthaltene Eiweiße (Proteine). Weizen enthält, genau wie Fleisch, Proteine, die für die Neubildung und den Erhalt der Körpersubstanz benötigt werden. Ob eine allergische Reaktion tatsächlich durch eine bestimmte Eiweißquelle hervorgerufen wird, kann nur durch eine Ausschlussdiät getestet werden."
Dr. Claudia Rade - Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik
Quellenangabe
www.was-braucht-mein-tier.de

www.dzg-online.de/das-krankheitsbild.364.0.html * Irish Setter: Persönliche Auskunft Nadine Paßlack, FU Berlin * Dietary modulation of gluten sensitivity in a naturally occurring enteropathy of Irish setter dogs, Hall, Batt, 1992, but.bmj.com, siehe Ordner * Philip Roudebush Topeka, KS, USA, Ingredients and foods associated with adverse reactions in dogs and cats, © 2013 The Author. Veterinary Dermatology 294 © 2013 ESVD and ACVD, Veterinary Dermatology, 24, 292–294.


Wird Weizen als Füllstoff eingesetzt?

Ein Füllstoff ist ein Nahrungsbestandteil ohne jeglichen Nährwert. Weizen spielt als Bestandteil von Hunde- und Katzennahrung eine wichtige Rolle als Energie- und Nährstofflieferant. Als Füllstoff kann er deswegen nicht bezeichnet werden.
Der Begriff Füllstoff beschreibt eine Zutat in der Tiernahrung, die weder Energie noch Nährstoffe liefert. Da Weizen als Bestandteil von Hunde- und Katzenfutter ein wichtiger Energielieferant ist, steht er zu Unrecht in diesem Ruf. Bei der Herstellung von Hunde- und Katzenfutter kommt es auf das Zusammenspiel von qualitativ hochwertigen Rohstoffen an. Über das Wohlbefinden Ihres Tieres entscheidet dabei das Verhältnis der unterschiedlichen Zutaten zueinander. Jede Zutat hat dabei eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und leistet einen Beitrag zur gesunden und ausgewogenen Ernährung Ihres Tieres. In den Trockennahrungen von Royal Canin wird das Getreide beispielsweise als Energie- und Proteinlieferant und zur Unterstützung der Verdauung Ihres Tieres eingesetzt.

Das sagt der Experte

"Weizen ist ein wichtiger Energie- und Nährstofflieferant für Hunde und Katzen und keineswegs nur ein „billiger Füllstoff“."
Dr. Claudia Rade - Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik

Weizen: Nährstofflieferant heute und morgen

Weizen – und alle anderen Getreide – bieten neben ihrer wichtigen Rolle als Kohlenhydrat- und Energielieferanten in der Nahrung den großen Vorteil, dass sie zu den nachhaltigen Rohstoffquellen gehören. Weizen steht in den gemäßigten Klimazonen als Grundnahrungsmittel im Vordergrund. In anderen Regionen der Welt sind dies Mais oder Reis. Für unterschiedliche Rezepturen bieten sich unterschiedliche Getreidesorten aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung, ihres Verhaltens im Herstellungsprozess und ihrer Verdaulichkeit an. Sie alle gehören zu den nachwachsenden Rohstoffen.
Quellenangabe
www.was-braucht-mein-tier.de

Souci, Fachmann, Kraut, Die Zusammensetzung der Lebensmittel, Nährtwerttabellen, 7. Auflage, 2008  www.cropenergies.com/de/Lebens-Futtermittel/Weizengluten/ * Abbildung Weizenkorn


Vertragen Katzen Kohlenhydrate?

Katzen sind im Gegensatz zu Hunden strikte Carnivoren (Fleischfresser). Das bedeutet, dass sie tierische Komponenten in ihrer Nahrung unbedingt benötigen.

Umgekehrt heißt das aber nicht, dass sie Getreide und Kohlenhydrate nicht verwerten können. Ihr Stoffwechsel ist so ausgelegt, dass sie Kohlenhydrate aus dem Nahrungsprotein selbst bilden. Katzen brauchen also keine Kohlenhydrate, haben aber einen hohen Proteinbedarf, weil sie das Protein eben auch zur Kohlenhydrat-Bildung heranziehen. Sind jedoch Kohlenhydrate in gut aufgeschlossener Form der Nahrung enthalten, können Katzen diese hervorragend nutzen.

Zur Frage: „Vertragen Katzen Kohlenhydrate und wenn ja, wie viele?“ zunächst einige Fakten:

  • Katzenwelpen nehmen etwa 20 % der Energie, die sie brauchen, als Milchzucker auf
  • Die natürliche Nahrung ausgewachsener Katzen (kleine Beutetier, wie z.B. Mäuse) enthält nur etwa 1 – 2 % Kohlenhydrate
  • Kommerzielles Feuchtfutter für Katzen enthält etwa 2 – 6% Kohlenhydrate
  • Kommerzielles Trockenfutter für Katzen kann bis zu 40 oder sogar 60 % Kohlenhydrate enthalten.Trockennahrung für gesunde Katzen von Royal Canin hat meist zwischen 25 und 35% Kohlenhydrate.

Welche Kohlenhydrate können Katzen besonders gut verdauen?

Kohlenhydrate sind für ausgewachsene Katzen zwar grundsätzlich verzichtbar, ihre Verdauungskapazität für Kohlenhydrate ist jedoch sehr hoch. Das heißt, sie vertragen sie in Maßen sehr gut und können die in den Kohlenhydraten enthaltene Energie sehr gut nutzen: Die Verdaulichkeit der Stärke aus grob zerkleinerten Mais- bzw. Weizenkörnern beträgt bei der Katze mehr als 80 %, durch Kochen kann sie sogar auf über 90 % erhöht werden. Ernährungsexperten sind sich einig, dass Kohlenhydrate in Maßen eine sehr gute Energiequelle für die Katze darstellen.


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