Zoo & Co. Schneider

Die Ankunft zu Hause

Ihre Katze wird einige Zeit benötigen, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn Sie sich für einen Katzenwelpen entschieden haben, ist er nun zum ersten Mal von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt und wird sich bei Ihnen zunächst noch etwas einsam fühlen.
Um ihm das Einleben im neuen Zuhause zu erleichtern, sollte seine Ankunft gut vorbereitet werden. Doch auch für eine Katze aus dem Tierheim ist der Umzug ein einschneidendes Erlebnis. Bedenken Sie, dass diese Tiere häufig schon einmal aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen wurden. Nun müssen Sie sich erneut an ein neues Revier und neue Menschen anpassen. Das fällt vor allem Katzen schwer.
Sie können Ihren Neuankömmling jedoch unterstützen, indem Sie viel Geduld haben und einige einfache Regeln beachten.

Was gehört alles zu einer seriösen Vermittlung?

Legen Sie den Termin der Ankunft auf ein Wochenende

Das Wochenende ist eine Zeit der Ruhe, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass alle Familienmitglieder daheim sind. Mit sehr viel Geduld und Liebe in ihrem neuen Umfeld wird sich die Katze schnell eingewöhnen und lernen, dass Sie ihre neue Familie sind.

Die Wahl der richtigen Transportbox

Für den Transport der Katze ins neue Heim benötigen Sie eine geeignete Transportbox. Es ist gefährlich, eine Katze ungesichert im Auto zu transportieren – für das Tier ebenso wie für alle anderen Fahrgäste.  Bitte bedenken Sie bei der Auswahl der Transportbox, dass die diese auch ausreichend groß für die erwachsene Katze sein soll. In Notfällen haben sich Boxen bewährt, die von oben geöffnet werden können. So können Sie die Katze bequem und mit geringerer Verletzungsgefahr herausnehmen. Wir beraten Sie gern und finden die passende Transportbox für Ihren Stubentiger.

Auch wenn sie gut aussehen, sollten Sie auf geflochtene Körbe verzichten, da die Verletzungsgefahr dabei besonders hoch ist. Legen Sie die Transportbox am besten mit einer alten Wolldecke und saugfähigem Papier aus. So hat es die Katze bequem und kuschelig und bei der für das Tier stressigen Fahrt kann auch ruhig einmal „ein Malheur passieren“.

Um Erbrechen vorzubeugen, sollte die Katze wenige Stunden vor der Autofahrt nicht mehr gefüttert werden.

Lassen Sie aber auf jeden Fall während der gesamten Fahrt die Box geschlossen, um ein „Ausbüchsen“ der Katze zu vermeiden. Wenn Sie die Transportbox etwas abdunkeln, fühlt sich die Katze sicher und geborgen. Vermeiden Sie außerdem Zugluft während der Fahrt.

Laute, kräftige Schreie der Katze beim Transport und bei der Ankunft sind möglich und kein Grund zur unnötigen Beunruhigung. Ihre Katze hat in der ungewohnten Umgebung Angst und braucht erst einmal die nötige Zeit und Ruhe, um sich einzugewöhnen.

Romy
Expertin für Hundeerziehung und Katzenernährung

Was Sie im Vorfeld überlegen sollten?

Die Entdeckung ihres neuen Lebensumfeldes, der anderen Familienmitglieder und anderer Haustiere, die vielleicht schon zu Ihrer Familie gehören,
ist eine wichtige Phase. Diese sollte deshalb nach und nach und in aller Ruhe vonstatten gehen. Lassen Sie Ihrer Katze (und sich!) Zeit, sich einzugewöhnen!

Damit Ihre Katze sich von Anfang an in ihrer neuen Umgebung sicher und behütet fühlt, sollten Sie vor ihrer Ankunft alles für sie Notwendige besorgt und in der Wohnung aufgestellt haben: das Katzenklo ebenso wie die übrigen Dinge, die eine Katze zum Wohlfühlen benötigt, wie Spielzeug und Nahrung. Kippfenster und Balkone sollten durch spezielle Einrichtungen gesichert, Türen und Fenster geschlossen sein, damit das Tier nicht flieht. Ebenfalls sollten giftige Pflanzen etc. aus der Wohnung entfernt werden. Wenn die Wohnung so vorbereitet ist, lassen Sie die Katze das neue Heim selbstständig erkunden und so ihre Ängste abbauen.

Aufregung vermeiden

Vergessen Sie nicht, dass Ihre Katze gerade erst in einer ihr vollends unbekannten Umgebung angekommen ist. Bremsen Sie Ihre eigene Begeisterung und überfordern Sie die Katze nicht. Geben Sie ihr Zeit, ihr neues „Reich“ zu erkunden. Eine ruhige und entspannte Atmosphäre ist wichtig. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder ruhig und behutsam mit ihr umgehen. Stellen Sie die Transportbox an einen ruhigen, aber
gut zugänglichen Ort und öffnen Sie die Tür. Zwingen Sie das Tier aber auf keinen Fall herauszukommen. Haben Sie Geduld! Es ist durchaus möglich, dass die Aufregung der Katze „auf den Magen schlägt“ und sie zunächst nicht frisst. Halten Sie die Fressunlust im Auge. Sie sollte schnell behoben sein, da Katzen nicht lange hungern können. Stellen Sie Wasser, Futter und Katzentoilette in unmittelbarer Nähe zur Transportbox, aber mit genügend Abstand untereinander auf. Versteckt sich Ihr Neuankömmling in seiner Box, so beobachten Sie ihn aus der Distanz und überprüfen Sie, ob er in Ihrer Abwesenheit Nahrung aufnimmt. Auf diese Weise können Sie ausschließen, dass Ihr Tier krank ist, denn durch den Stress der ungewohnten Umgebung können gesunde Tiere erkranken und sogar Fieber bekommen.

Auch „Freigänger“ sollten mindestens in den ersten vier Wochen ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, bis sie sich vollständig eingewöhnt haben. Reagiert Ihre Katze in den ersten Tagen mit Unsauberkeit, so stellen Sie die Katzentoilette in Ihre unmittelbare Nähe und säubern Sie diese sofort nach Gebrauch. Meist handelt es sich hierbei nur um Unsicherheit oder um eine Protestaktion des Tieres, die sich nach einiger Zeit automatisch wieder einstellt. Sprechen Sie viel mit Ihrem Tier, um so einen ersten Kontakt aufzubauen und eine Beziehung herzustellen.

Helena

Expertin für Hunde- und Katzenernährung

Wie können Sie Ihrem Stubentiger bei der Eroberung des neuen Zuhauses?

Sie allein sind nun für die Sicherheit Ihrer Katze verantwortlich. Wenn Sie einen Katzenwelpen adoptiert haben, wird er nun bei Ihnen, wie vorher bei seiner Mutter, Schutz und Geborgenheit suchen.

Wie behandeln Sie Ihren Katzenwelpen richtig?

Vor allem bei Katzenkindern ist Vorsicht geboten. Alle plötzlichen oder stürmischen Bewegungen können das Tier erschrecken. Um es zu tragen, legen Sie es am besten mit dem Bauch flach auf Ihre Hand und stützen es mit der anderen Hand im Rücken ab.

Falsche Behandlung

  • Ziehen Sie niemals am Schwanz.
  • Heben Sie es nicht am Kopf hoch.
  • Greifen Sie es nicht am Nackenfell. Dies hat das Muttertier nur in den ersten Tagen getan, um es zu tragen.

Wie können Sie Ihre Kinder auf das Zusammenleben mit der Katze vorbereiten?

Kinder neigen oft dazu, mit dem Neuankömmling allzu sehr schmusen zu wollen. Sie sind aufgeregt, wollen das Tier anfassen oder gar am Schwanz ziehen. Ausgewachsene Katzen wissen ganz genau, wie man Kindern aus dem Weg geht, wenn sie nicht gestört werden wollen.

Erklären Sie Ihren Kindern, dass eine Katze kein Spielzeug ist und sie in den ersten Wochen noch viel Ruhe braucht. Es ist zu empfehlen, dass Ihre Kinder nur mit der Katze spielen dürfen, wenn Sie dabei sind. Manch einen „Kratzunfall“ werden Sie so vermeiden können!

Auf was sollten Sie beim Zusammenleben mit anderen Haustieren achten?

Sollten Sie sich für eine Katze aus dem Tierheim entschieden haben, müssen Sie im Vorgespräch klären, welches Tier sich grundsätzlich für ein Zusammenleben mit anderen Tieren eignet. Es ist wichtig, alle Tiere in Ihrem Haushalt bald miteinander bekannt zu machen. So kann die neue Katze schnell in die Tiergemeinschaft eingegliedert werden. Versuchen Sie gar nicht erst, sie an Nager oder Vögel zu gewöhnen, dies dürfte kaum möglich sein. Für Ihre anderen Tiere gilt: Das Kennenlernen sollte unter Aufsicht und in kleinen Schritten erfolgen.

Ein Hund?

In der Regel akzeptiert ein gut sozialisierter Hund eine Katze sehr schnell. Auch ältere Hunde zeigen sich durchaus tolerant. Wichtig für die Eingewöhnung ist die Tatsache, dass sich beide langsam kennenlernen, schließlich sprechen Hund und Katze eine ganz eigene „Sprache“, die erst mal verstanden werden will. Häufig gelingt es der Katze, sich mit einem leichten Tatzenhieb Respekt zu verschaffen.

Eine andere Katze?

Diese Aufgabe kann sich als sehr viel schwieriger erweisen. Erwachsene Katzen akzeptieren nur selten andere Katzen als Neuankömmlinge sofort in ihrem Terrain. Sie akzeptieren selbst die kleinsten Veränderungen ihrer Lebensgewohnheiten nur äußerst ungern und bringen ihre Unzufriedenheit durch Drohgebärden zum Ausdruck. Es kann Monate dauern, bis die Katze voll und ganz akzeptiert wird. Es gibt auch absolute Einzelgänger, die unter keinen Umständen eine zweite Katze in ihrem Revier akzeptieren. Lassen Sie während der gegenseitigen Vorstellung keinerlei Aggressivität zu. Bringen Sie die Tiere auf neutralem Terrain zum Spielen und Füttern zusammen. Wiederholen Sie das so oft, bis die Katzen sich gegenseitig tolerieren. Es wird sich zwangsläufig eine Hierarchie zwischen den beiden Tieren bilden, die Sie akzeptieren sollten. Wichtig ist, dass sich die Tiere aus dem Weg gehen können und über einen eigenen Fress- und Schlafplatz sowie eine eigene Katzentoilette verfügen! Vermeiden Sie, den Neuankömmling zu bevorzugen. Halten Sie an alten Gewohnheiten fest. Das neue Tier kennt es nicht anders und kann sich daher besser anpassen.

Einige Tipps

  • Sorgen Sie dafür, dass die bereits mit Ihnen lebenden Tiere (Hund oder Katze) weiterhin ihre bisherigen Rechte genießen.
  • Sorgen Sie für Ruhe in der Nähe der Katzentoilette.
  • Lassen Sie die Katze zunächst nur in einen Teil Ihrer Wohnung, damit sie nach und nach in Ruhe alles kennenlernt.
  • Putzen Sie das Gesicht Ihres Katzenwelpen mit einem Tuch ab und reiben Sie damit anschließend über die Wände knapp über dem Boden. So kann das ältere Tier sich an den Geruch der jungen Katze gewöhnen.
Jacqueline
Expertin für Hunde- und Katzenernährung unter Berücksichtigung des Stoffwechsels

Was gehört alles zum Katzenhaushalt?

Die optimale Gestaltung des Lebensraumes ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Katze. Dies gilt besonders für Wohnungskatzen, die den ganzen Tag drinnen verbringen.

Ob die Katze sich wohlfühlt, wird weniger von der Zahl der Quadratmeter bestimmt als vielmehr von der Gestaltung der zur Verfügung stehenden Wohnräume. Entscheidend sind die strikte Trennung von Katzentoilette, Fress- und Schlafplatz sowie eine katzengerechte Ausstattung. Es ist wichtig, dass die Katze bereits bei ihrer Ankunft eine komplette Ausstattung vorfindet. Alles Notwendige erhalten Sie in unseren beiden Zoofachmärkten.

Warum braucht eine Katze einen Katzenkorb?

Der Katzenkorb sollte ein bequemer Unterschlupf sein, in dem Ihre Katze sich sicher fühlt. Ihren Schlafplatz wird sie sich allerdings selber auswählen.

Wo ist der richtige Ort für eine Katzentoilette?

Katzen sind sehr saubere Tiere und sie benutzen die Katzentoilette in der Regel sehr früh. Für eine Katze sollten Sie mindestens eine, idealerweise zwei Toiletten aufstellen. Katzen mögen es nicht, wenn die Katzentoilette in der Nähe von Fress- und Schlafplatz steht. Stellen Sie sie daher am besten in einen anderen ruhigen, jederzeit zugänglichen Raum. Die Streu sollte regelmäßig komplett gewechselt werden. Mit einer speziellen Schaufel können Sie die täglichen Ausscheidungen
entsorgen.

Vermeiden Sie die Verwendung scharfer Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Toiletten ohne Dach haben den Vorteil, dass unangenehme Gerüche besser entweichen können. Da die Katze über einen sehr sensiblen Geruchssinn verfügt, würde sie sich andernfalls eventuell durch diese gestört fühlen und das Katzenklo, auch wenn es scheinbar sauber ist, nicht mehr aufsuchen.

Wo ist der richtige Ort für eine Katzentoilette?

Stellen Sie zwei Näpfe an einem ruhigen Platz in Ihrer Wohnung (mind. 2 m) getrennt voneinander auf. Einen für die Nahrung, den anderen für frisches Wasser. Achten Sie auch darauf, dass die Katzentoilette in ausreichendem Abstand steht. Sollten Sie mehrere Katzen haben, so sollte jeder ein eigener Napf zur Verfügung stehen. Um die Wasseraufnahme zu fördern, sollten Sie mehrere Trinkgelegenheiten in verschiedenen Räumen anbieten.

Warum benötigt eine Katze einen Kletter- und Kratzbaum?

Katzen suchen sich oft einen erhöhten Platz, von dem aus sie ihr Umfeld gut im Blick haben. Ein Kratzbaum mit verschiedenen Etagen ist deshalb ideal, um die Katze zufriedenzustellen. Hier kann die Katze nicht nur kratzen und dabei abgenutzte Krallenstücke ablösen, sondern auch klettern und spielen. Außerdem senkt solch ein Baum das Risiko für wilde Jagden und riskante Akrobatik auf Ihren Möbeln. Er bietet der Katze alles, was sie für ihre Bewegung braucht.

Was ist das richtige Spielzeug für meine Katze?

Wir halten in unseren beiden Zoofachmärkten ein großes Angebot an Katzenspielzeug für Sie und Ihren Stubentiger parat. Einigen Katzen reicht aber auch schon ein Papierknäuel oder ein leerer Karton, um nach Herzenslust zu toben und zu spielen. Ihre Fantasie ist gefragt! Verzichten Sie hierbei aber aus gesundheitlichen Gründen auf Laserpointer oder andere „Lichtpunkte“. Zum einen könnten Sie Ihrem Tier damit schaden, zum anderen nehmen Sie Ihrer Katze bei diesem Spiel die Möglichkeit auf einen Jagderfolg.

Wie können Sie Ihrer Katze einen besonderen „Wohlfühlaspekt“ bescheren?

Haben Sie die Möglichkeit, Ihrer Katze etwas Freigang zu verschaffen? Schon ein gesicherter Balkon ist eine ideale Erweiterung des Katzenterritoriums. Wenn Sie sogar die Möglichkeit haben, Ihre Katze frei laufen zu lassen, ermöglicht eine Katzenklappe das ungehinderte Verlassen und Betreten des Hauses zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Weitere Informationen

Jeder Teil der Ausstattung sollte seinen festen Platz in den verschiedenen Bereichen Ihrer Wohnung haben. So gliedert sich Ihre Wohnung für die Katze in folgende Bereiche:

  • Schlafplatz: Hier soll sich Ihre Katze sicher, geborgen und ungestört fühlen.
  • Fressplatz: Die Katze sollte hier zu jeder Tages- und Nachtzeit ungestörten Zutritt haben.
  • Katzentoilette: Wie beim Fressplatz muss auch hier ungestörter Zutritt ständig möglich sein.

Lassen Sie Ihren neuen kleinen Freund nacheinander alles entdecken und für sich erobern.

Helena

Expertin für Hunde- und Katzenernährung

Wie können Sie Ihrem Stubentiger bei der Eroberung des neuen Zuhauses?

Auf ihren Entdeckungstouren wartet viel Spannendes auf Ihre Katze. Es liegt in Ihrer Verantwortung dafür zu sorgen, dass in Ihrer Wohnung keine ernsthaften Gefahren für Ihre Katze lauern.

Was für Gefahren lauern im Haushalt?

Vorsicht ist besser als Nachsicht! Ohne dass es einem wirklich bewusst ist, gibt es für Ihre Katze im Haushalt zahlreiche Fallen, die ihr zum Verhängnis werden könnten. Einige Vorkehrungen helfen Ihnen, Ihr Tier vor möglichen Unfällen im Haushalt zu schützen:

Katzen lieben es, sich in Wandschränken, Schubladen, Wäschekörben oder auch in der Trommel von Waschmaschine oder Wäschetrockner gemütlich einzurichten. Wenn Sie diese möglichen Verstecke Ihres neuen Gefährten „im Auge behalten“, können Sie das Unfallrisiko senken. Gewöhnen Sie sich auch an, immer darauf zu achten, wohin Sie treten, und schauen Sie vor dem Verschließen einer Zimmertür, ob Sie eventuell Ihre Katze übersehen haben.

Sicherheitstipps

  • Verstecken Sie Elektrokabel!
  • Sichern Sie Steckdosen!
  • Räumen Sie Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel sowie Rattengift und Medikamente an einen für Ihre Katze unerreichbaren Ort.
  • Auch sollten gefährliche Gegenstände wie Gummibänder, Heftzwecken, Nadeln etc. für die Katze unerreichbar verwahrt werden.
Jacqueline
Expertin für Hunde- und Katzenernährung unter Berücksichtigung des Stoffwechsels

Woran müssen Sie sich gewöhnen?

  • Keine Plastiktüten, Nadeln, Heftzwecken, Gummibänder o. Ä. liegen zu lassen.
  • Die Deckel von Mülleimer und Toilette geschlossen zu halten.
  • Arzneimittel, Genussmittel (Schokolade, Tabak) sowie Rattengift, Unkrautvernichtungsmittel o. Ä. sicher zu verschließen.
  • Steckdosen und freiliegende Kabel mit geeigneten Vorrichtungen zu sichern.
  • Schranktüren, Waschmaschinen etc. sofort nach dem Öffnen wieder zu verschließen.
  • Die Fenster beim Verlassen des Hauses zu schließen bzw. die Kippfenster mit speziellen Sicherheitseinrichtungen zu schließen. Kippfenster können für eine Katze zur tödlichen Falle werden!
  • Auf Ihr Bügeleisen zu achten. Es kann der Grund für schlimme Verbrennungen sein.
  • Keine Pfannen und Töpfe, in denen sich noch Essensreste befinden, auf dem Herd stehen zu lassen.

Zimmerpflanzen

Instinktiv meiden Katzen für sie giftige Pflanzen. Trotzdem sollte man wissen, welche Pflanzen für Ihre Katze eine Gefahr darstellen können und in der Wohnung auf sie verzichten. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer umfassenden Liste aller giftigen Zimmerpflanzen.

Hier einige der wichtigsten, für Katzen schädliche Pflanzen:

Alpenveilchen
Stechpalme
Mistel
Glyzinie
Philodendron
Azalee
Rhododendron
Tollkirsche
Rosa Lorbeer
Weihnachtsstern
Efeu
Goldorange
Wohlriechende Wicke
Birkenfeige
Kakteen
Romy
Expertin für Hundeerziehung und Katzenernährung

Worauf kommt es bei den ersten Mahlzeiten an?

Vermeiden Sie auf jeden Fall eine abrupte Umstellung der Ernährung, da ansonsten Verdauungsstörungen die Folge sein können. Halten Sie, zumindest für einige Tage, an der bisherigen und für die Katze gewohnten Fütterung fest. Fragen Sie das Tierheimpersonal oder den Züchter nach den bisherigen Fütterungsgewohnheiten der Katze (Anzahl der Mahlzeiten, rationiert oder zur freien Verfügung) und der Art der Ernährung (feucht oder trocken). Wenn Sie die Ernährung Ihrer Katze umstellen wollen, dann kalkulieren Sie hierfür eine ca. einwöchige Übergangsphase ein, in der Sie langsam von der bisherigen zur neuen Nahrung übergehen. Diese Übergangsphase sorgt für eine harmonische Futterumstellung und das Risiko von Verdauungsstörungen wird so minimiert.

Geben Sie Ihrer Katze grundsätzlich keine Essensreste. Das ist nicht nur ungesund, sondern fördert auch, dass sie ständig bettelt und bei Gelegenheit vom Tisch „stibitzt“. Eine unausgewogene Ernährung fördert zudem Übergewicht beim ausgewachsenen Tier. Da Katzen eine sehr sensible Verdauung haben, riskiert man durch diese „Zugaben“ auch immer Durchfall.

Mehr zum Thema Ernährung finden Sie hier.

Jacqueline
Expertin für Hunde- und Katzenernährung unter Berücksichtigung des Stoffwechsels

Was gehört alles zum Katzenhaushalt?

Die erste Trennung, das erste Mal allein – Wenn Sie sich für ein Katzenjunges entschieden haben, ist die erste Nacht häufig sehr schwierig.

Manche Katze möchte auch nachts in der Nähe „ihres“ Menschen schlafen. Der richtige Schlafplatz für Ihre Katze ist jedoch in keinem Fall Ihr Bett. Denken Sie bitte daran, dass Sie der ausgewachsenen Katze nicht verbieten können, was sie als Katzenwelpe durfte. Außerdem wird sie, wenn sie etwas größer ist, ohne zu zögern auch draußen herumstreichen und so Parasiten mit ins Haus bringen, die Sie unter Umständen nicht in Ihrem Bett wiederfinden möchten.

Der richtige Schlafplatz für Ihre Katze ist der Katzenkorb; der Ort, den Sie für sie ausgesucht haben oder aber ein anderer, von der Katze selber ausgewählter Platz auf dem Kratzbaum, der Fensterbank, dem Sofa oder im Sessel. Widerstehen Sie in der ersten Nacht der Versuchung, die Katze zu sich zu holen, auch wenn sie kläglich maunzt. Innerhalb von drei bis vier Tagen wird sie sich eingewöhnt haben und Ihre Nächte werden wieder ruhiger.

Quellenangabe

ROYAL CANIN Tiernahrung GmbH & Co. KG
„Ein Katze kommt ins Haus“

Helena

Expertin für Hunde- und Katzenernährung

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