Zoo & Co. Schneider

Hundeernährung

Das richtige Hundefutter sollte immer an das jeweilige Alter, den Grad an Aktivität und die Rasse abgestimmt sein. Betagte Hunde brauchen anderes Futter als Welpen. Ein Tagträumer benötigt eine andere Ernährung, als ein Sprinter. Die Wahl des richtigen Futters ist auch wichtig für Hunde, die zu Gewichtsproblemen neigen oder Verdauungsschwierigkeiten haben. Jede Ernährungsweise hat seine Vor- und Nachteile. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung. Antworten zur Ernährungsumstellung, dem bestmöglichsten Fressnapf oder auf die Frage warum ihr Vierbeiner gerade nicht fressen will, finden wir vor Ort mit Ihnen zusammen.

Jacqueline, wie sieht für dich eine artgerechte Fütterung aus?

Auch unsere Tiere sind, was sie essen…Meiner Meinung nach macht die Vielfalt die Ausgewogenheit.

Ich würde meinem Hund immer eine regionale und saisonale Vielfalt zur Verfügung stellen. Genauso wie zu gutem Trockenfutter rate ich auch zu Obst und Gemüse und in bestimmten Fällen zu Ölen und Nahrungsergänzungen. Ich bevorzuge Natürlichkeit in der Ernährung, gerade auch bei Nahrungsergänzungen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Hunde und Katzen nicht zwangsläufig rohes Fleisch fressen müssen. Sie mögen es einfach nicht und Ihre Darmflora spielt auch oft verrückt, da sie es einfach nicht gewohnt sind. Aber es gibt gute Alternativen! Viele denken leider nicht daran, dass der Hund kein reiner Fleischfresser, sondern ein Beutetierfresser ist. Das heißt, neben den Beutetieren werden auch geringe Mengen pflanzlicher Kost in Form von Gräsern, Wurzeln, Früchten und Kräutern aufgenommen. Zuviel Muskelfleisch und auch Trockenkauprodukte belasten auf Dauer durch ihren hohen tierischen Proteingehalt Leber und Niere.

Früher haben Hunde nicht so viel Fleisch bekommen und die Hunde von Omi und Opi wurden oftmals sehr alt. So viel Fleisch wie heutzutage gab es noch nie! Die Massentierhaltung ist nicht nur schrecklich, sondern macht das Fleisch durch die Zugabe von Hormonen, Antibiotika usw. nicht gerade attraktiv für eine gesunde Ernährung.

Ich würde 2x in der Woche eine Fütterungspause von Fleisch empfehlen, wenn eine Rohfleischfütterung bevorzugt wird. Dampfgegartes Gemüse und Obst, ein wenig Hirse oder Reis tragen zum Aufatmen der Stoffwechselorgane bei. Auch ab und an die Beigabe von rohem Obst und Gemüse halte ich für sinnvoll. Die Darmtätigkeit wird damit angeregt und schon wird auch der Stuhlgang besser.

Wozu braucht der Hund eigentlich Proteine? Und die Frage aller Fragen, kann er davon zu schnell wachsen?

Hunde haben einen großen Bedarf an hochwertigen, leicht verdaulichen Proteinen. Am besten noch mit einer hohen biologischen Wertigkeit.

Dies ist unerlässlich für Wachstum, Muskulatur, das Immunsystem, Trächtigkeit und die Stillperiode bei Hündinnen. Wichtig ist dabei aber immer, dass jeder Hund andere Bedürfnisse hat.

Einfluss auf die Wachstumsgeschwindigkeit nehmen sie nicht. Die Wachstumsgeschwindigkeit ist neben den genetischen Voraussetzungen abhängig von der Zufuhr an Energie. Energie liefern vor allem Fette. Proteine spielen als Energielieferant eher eine untergeordnete Rolle.

Welpen und Junghunde sollten unbedingt mindestens einmal wöchentlich gewogen und das Gewicht in ein Kontrollblatt eingetragen werden. Welpen großer Hunde dürfen im Alter von fünf Monaten nicht mehr als 50% ihres Endgewichts erreicht haben.

Wir lassen individuelle Wachstumskurven für die heranwachsenden Hunde erstellen. Ich freue mich sehr diese Serviceleistung anbieten zu können.

Wenn du einmal so schön beim Erzählen bist, kannst du uns noch kurz etwas über Kohlenhydrate erzählen?

Gerne! Glukose, Saccharose, Laktose, Stärke oder Zellulose sind Kohlenhydrate. Sie haben verschiedene Aufgaben, von der Reinigung des Verdauungstraktes bis hin zur Energiezufuhr. Es wäre toll darauf zu achten, dass sie leicht verdaulich sind.

So, und nun bitte noch etwas zu Fetten.

Fette sind die bedeutendsten Energielieferanten. Man sollte gerade bei heranwachsenden großen Hunden auf den Fettgehalt achten. Ein Hochleistungsfutter enthält etwa 20%. Für Hunde mit vermindertem Energiebedarf, wie übergewichtige und ältere Hunde, sollte nicht mehr als 10% Fett im Futter enthalten sein. Die essentiellen Omega 3 und 6 Fettsäuren spielen auch eine wichtige Rolle, doch davon später mehr. Ernährung ist so ein spannendes Thema.
Jacqueline

Expertin für Hunde- und Katzenernährung unter Berücksichtigung des Stoffwechsels

Welche Möglichkeiten an getreidefreiem Trockenfutter gibt es bei Ihnen?

  • „Belcando“ mit Amaranth statt Getreide. Amaranth ist nährstoffreicher als Getreide und fördert ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
  • „Natur plus“ enthält unter anderem kaltgepresste Öle. Es ist somit eine magenschonende Alternative.
  • “Happy Dog“ gibt es teilweise mit SingleProtein und Kartoffeln.
  • „Bosch“ mit SingleProtein und Kartoffeln, sowie halbfeuchten Kroketten.
  • „Pure Instinct“ mit Frischfleichanteil, hochwertigen Proteinen, Kartoffeln und Wildkräutern, sowie Wurzeln und Waldbeeren als Ballaststoffe.
Romy

Hundeerziehung und Katzenernährung

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